31.08.2010Unreal Tournament für die Hosentasche?Online spielen unterwegs? Unreal Tournament für die Jackentasche? Denkt man an die Hardwareanforderungen zurück, kommt einem der Gedanke nahezu absurd vor allerdings sind seitdem viele Jahre vergangen.
Die Smartphones von haben mehr Rechenleistung und RAM als ein PC vor 10 Jahren, in den Mobilfunknetzen steht ein Vielfaches der Bandbreite zur Verfügung als zur damaligen Zeit als DSL gerade in den Startlöchern stand (und Datentarife müssen auch kein Vermögen mehr kosten). Und so kam es wie es kommen musste: Anfang des Jahres zeigte Epic Games die Unreal Engine 3 auf einem iPod Touch und kündigte weitere mobile Plattformen an. Android 2.0 käme hierfür in Frage, da es die notwendige OpenGL Unterstützung mitbringt. Damit rücken Spiele wie Unreal Tournament 3 und Medal of Honour auf dem iPhone oder Nexus One in greifbare Nähe und wenn man sich den wachsenden Markt der Onlinegames ansieht ist sicher auch nur eine Frage der Zeit bis man selbst Titel wie WoW auf dem Smartphone spielen kann. 04.08.2010Handy Flatrates
Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Tarifmarkt eine Vielzahl von Handy Flatrate Tarifen. Für den Nutzer wird es innerhalb dieses Tarifdschungels immer schwieriger, durch Durchblick zu behalten. Genau aus diesem Grund, erfolgt in den nachfolgen Absätzen, eine Einteilung der verfügbaren Handy Flatrate Tarifen nach ihren jeweiligen Kriterien.
Als günstigste Handy Flat, ist die Handy Flatrate Festnetz verfügbar. Wie der Name schon vermuten lässt, kann der Nutzer hier unbegrenzt und vor allem auch deutschlandweit mobil in das deutsche Festnetz telefonieren. Im Vergleich zum herkömmlichen analogen Festnetzanschluss besticht die Festnetz Flatrate dadurch, dass nicht nur an einem festen Ort unbegrenzt in das Festnetz telefoniert werden kann, sondern deutschlandweit. Wer jedoch neben der Festnetzflatrate eine Flat für das eigene Mobilfunknetz benötigt, der sollte sich für eine Kombi Flatrate entscheiden. Diese Kombi Flat stellt eine Kombination aus Festnetz-Flat und Flatrate für das eigene Mobilfunknetz dar. Aber Achtung, wer des Öfteren auch in andere Mobilfunknetze telefoniert, sollte sich vorher über den Minutenpreis informieren. Ansonsten kann am Monatsende schnell die böse Überraschung kommen. Wer hingegen in alle deutschen Netze gleich viel telefoniert, sollte sich für eine Handy Flatrate in alle Netze entscheiden. Wie der Name schon vermuten lässt, kann hier unbegrenzt in alle deutschen Mobilfunknetze sowie in das deutsche Festnetz telefoniert werden. In der Regel besteht die Möglichkeit, dass eine SMS Flatrate kostengünstig hinzu gebucht werden kann. Wer jedoch nicht für 24 Monate den gleichen monatlichen Grundbetrag bezahlen möchte, da sein Telefonieverhalten nicht monatlich gleich, sollte sich für eine Handy Flatrate mit Kostenairbag oder auch Kostenbremse entscheiden. Hier bezahlt der Nutzer nie mehr als durch den Kostenairbag bzw. durch die Kostenbremse festgelegt. Des Weiteren besitzt diese Form der Flatrate in der Regel keine Vertragslaufzeit und kann innerhalb von 30 Tagen gekündigt werden. 01.05.2010Sony Ericsson Xperia X10 – Smartphone fängt Lächeln ein
Das Xperia X10 ist eines der neuesten Modelle von Sony Ericsson und seit April 2010 im Handel erhältlich. Dieses Handy ist das erste Android-Smartphone des Herstellers und ist mit einem Google-Betriebssystem ausgestattet. Sony Ericsson versucht mit diesem Smartphone seine Verluste der letzten Quartale auszugleichen und erneut ein konkurrenzfähiger Handyhersteller zu werden. Dabei setzt Sony Ericsson ganz auf die aktuelle Technik, um im hart umkämpften Markt mithalten zu können.
Trotzdem ist die Konkurrenz einen kleinen Schritt voraus, da im Xperia X10 nicht die aktuelle Android Version 2.0 zum Einsatz kommt, sondern Android 1.6 verwendet wird. Die neuartige Bedienoberfläche UX (User Experience Platform), die in Timescape (Verwaltung von Daten) und Mediascape (Verwaltung der Mediadaten und Onlinezugriff) unterteilt ist, sowie der riesige Touchscreen werden jeden Technikfan begeistern. Ob das ausreicht, um den Handysektor von dem Smartphone zu überzeugen, wird sich anhand weiterer Verkaufszahlen zeigen. Natürlich verfügt auch dieses Handy über eine hochwertige 8-Megapixel-Kamera, die gestochen scharfe Fotos liefert. Videoaufnahmen sind auch kein Problem. Die Gesichtserkennung und eine für Handykameras neuartige Lächelerkennung sind Highlights bei dem Sony Ericsson Xperia X10. Kräftige Farben und nur geringes Bildrauschen können hier den Nutzer überzeugen. Die Kamera reagiert sehr schnell; besonderer Clou ist, dass die letzten fünf geschossenen Fotos unten im Display erscheinen. Die Oberfläche des X10 besteht nahezu komplett aus Kunststoff, dennoch fühlt es sich sehr hochwertig an. Dank der gerundeten Kanten liegt es optimal in der Hand und vermittelt einen eleganten und sportlichen Eindruck. Das Handy verfügt über einen 1-GB großen internen Speicher; zusätzlich ist eine 8-GB große Speicherkarte im Lieferumfang enthalten. Grundlegender Vorteil des Sony Ericsson Xperia X10 ist sicher das große Display mit einer beachtlichen Bilddiagonale von vier Zoll. Das Surfen im Internet wird so einfach und übersichtlich. Dank der hohen Auflösung ist es einfach, sich im Internet zurechtzufinden. Besonders hervorzuheben ist auch der leistungsstarke Akku, der mit einer Kapazität von 1500 mAh ausgestattet ist. Im Vergleich zu anderen Mobiltelefonen ist aber die Leuchtkraft deutlich geringer; ein wesentlicher Nachteil dieses Mobiltelefones. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Bedienung des Medienbrowsers; hier muss man seine Finger gefühlvoll einsetzen, um zum richtigen Menüpunkt zu gelangen. Zudem ist es schade, dass ein altes Android Betriebssystem in das Xperia X10 eingebaut wurde. Trotzdem können Android Fans aufatmen: Das nächste Android Update im September 2010 soll weitere Funktionen im Sony Ericsson Handy freischalten, zum Beispiel eine Multitouchfunktion. Diese Zusatzqualifikationen rechtfertigen auch den recht hohen Preis: ohne Vertrag kostet es laut Hersteller 700 Euro, bei einem Preisvergleich Handy ohne Vertrag ist das Smartphone aber bereits ab 450 Euro zu bekommen. 01.03.2010Probleme beim Palm Pre Update auf 1.4
Einige Nutzer eines Palm Pre kommen im Moment noch nicht in den Genuss des mit Spannung erwarteten Update auf webOS 1.4. Die Geräte behaupten hartnäckig auf dem aktuellen Stand zu sein und finden keine Updates.
Nach Auskunft des Palm-Supports ist das Problem bekannt und man arbeitet an einer Lösung. 28.01.2010HTC Nexus One – das mobile Google
Anfang Januar 2010 hat Google sein neues Handy dem amerikanischen Markt vorgestellt. Hergestellt wird das Nexus One vom taiwanischen Hersteller HTC, aber von Google vertrieben. Das so genannte Google-Handy mit dem offenen Betriebssystem Android ausgestattet, das auf Linux basiert, per Touchscreen bedient werden kann und über ein kapazitives Display verfügt, also ein Display, das auf einen Eingabestift oder die Berührung des Fingers reagiert.
Doch was ist das Besondere an diesem Smartphone, welches sich von anderen Android-Handys absetzen möchte? Die ernüchternde Wahrheit lautet: Der große Trommelwirbel bleibt leider aus, bei einem Handy Vergleich ist festzustellen, dass es sich bei dem HTC Nexus One um ein Smartphone handelt, wie es User von anderen Herstellern, wie beispielsweise Sony Ericsson, Samsung oder Motorola, bereits kennen. Nichts desto trotz ist das HTC Nexus One ein starkes Internet-Handy, ausgestattet mit der neusten Android-Version 2.1 und einem leistungsstarken Prozessor. Unterschiede in der Software sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen, um die Verbesserung der Leistung der Android 2.1 Version festzustellen, muss schon genau hingeschaut werden. Die größte Neuerung stellen wohl die fünf Bedienoberflächen dar, die die bisherigen drei Homescreens ablösen. Auf diesen werden individuell die Widgets platziert, die über den 3,7 Zoll großen Touchscreen mit der Auflösung 800 x 480 Pixel bedient werden. Die berührungsempfindlichen Felder des Menüs müssen auf dem Touchscreen relativ stark gedrückt werden, bis die Befehle ausgeführt werden, doch dabei hinterlässt die Farbwiedergabe vom AMOLED Touchscreen einen umso besseren Eindruck. Durch die Anwendung der AMOLED Technologie (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) werden Pixel einzeln über eine aktive Matrix kontrolliert und durch eine eigene Stromversorgung gesteuert. So ist eine Hintergrundbeleuchtung nicht mehr nötig, da die Pixel an sich zum Leuchten gebracht werden. Das spart Energie und lässt Farben satter und lebendiger erscheinen. Auch von Außen macht das Smartphone einen guten Eindruck, die sehr gute Verarbeitung des matten Aluminium-Gehäuses wirkt stabil und robust, trotzdem wird man den Eindruck nicht los, dass das Design stark an das Aussehen des iPhone angelegt ist. Das HTC Nexus One verfügt über kein manuelles Keyboard, sondern ausschließlich über eine virtuelle Tastatur. Weiterhin ist das Google Handy mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgestattet, die durch einen LED-Blitz unterstützt wird. Zahlreiche Google Anwendungen kommen in dem Google-Smartphone von HTC zur Anwendung, zum Beispiel das integrierte Google-Navigationssystem, das über die Google-Sprachsteuerung „Voice“ funktioniert, Google-Earth, Googlemail und viele weitere Funktionen. Mit der Applikation „News and Weather“ werden jederzeit aktuelle Wetterdaten und aktuelle Nachrichten auf das HTC Nexus One übertragen. Weiterhin werden mehr als 20.000 weitere Apps für Andoid-Phones derzeit von Google angeboten, die Android-Smartphones zu attraktiven mobilen Begleitern im Alltag machen. Alles in allem handelt es sich bei dem HTC Nexus One um ein ordentliches Smartphone, das besonders viele Google-Funktionen unterstützt und in Sachen Multimedialität und Kommunikation in jedem Fall mit dem Apple iPhone mithalten kann. Das Motto des Google-Smartphone „web and phone“ wird definitiv umgesetzt und bietet dem neuen Apple iPhone, das für diesen Sommer angekündigt ist, eine gelungene Konkurrenz. 22.01.2010Komsa und die lustigste Abmahnung des Jahres
Zur Geschichte selbst möchte ich mich nicht weiter auslassen, wers nicht ganz mitbekommen hat, kanns hier gern nachlesen.
Was mich beindruckt hat, war die Reaktion der Firma auf diesen höchst peinlichen Vorfall: Komsa steht zum gemachten Fehler und hat sich entschuldigt. Keine Nebelkerzen, kein Versuch die Sache auszusitzen. Respekt. 12.01.2010O2 jetzt vollständig im eigenen Netz
O2 lässt seit 5. Januar 2010 alle Mobilfunkgespräche sowie den gesamten mobilen Datenverkehr über das eigene Mobilfunknetz laufen. Die Netzabdeckung soll bei fast 100% für Telefonie und 99% für Datenverkehr liegen.
[via heise mobil] 10.01.2010Mobilfunkanbieter Congstar übernimmt Verantwortung für die Umwelt
Der Mobilfunkanbieter Congstar will im neuen Jahr mehr Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen und als eines der ersten Unternehmen seine Unternehmenszentrale im Kölner Rheinauhafen komplett auf CO2-neutrales Wirtschaften umstellen.
Damit ist der „Mobilfunk-Discounter des Jahres 2009“ (laut Leserwahl der Fachzeitschrift connect) mal wieder einen innovativen Schritt in Richtung versantwortungsbewusstes Handeln gegangen. Doch wie soll das Ganze eigentlich funktionieren? Zunächst muss der genaue CO2-Ausstoß der Firmenzentrale gemessen werden. Um dies zu erreichen, wird ein sogenannter „Carbon Footprint“ angefertigt. Dabei handelt es sich um eine Bilanz, die aufzeigt, wie das Treibhausgaspotential eines Landes, Unternehmens oder Produkts über eine festgelegte Zeitspanne ausfällt. Zu diesem Zweck hat der Weltklimarat (IPCC) eine feste Umrechnungstabelle für Treibhausgase und Kohlendioxid-Ausstoß entwickelt. Danach entspricht beispielsweise 1 Kg Methan einer CO2-Belastung von 25 Kg. Ebenfalls umgerechnet werden kann unter anderem auch der Stromverbrauch. Somit lässt sich der gesamte CO2-Ausstoß eines Unternehmens bzw. eines beliebigen Standorts sehr präzise berechnen. Genau das hat Congstar bereits getan. Da aber die alleinige Ermittlung der CO2-Emission eines Unternehmens für die Umwelt keinen Nutzen bringt, müssen daraufhin entsprechende Schritte unternommen werden, welche die Umwelt nachweisbar entlasten. Congstar tut dies zusammen mit dem Bonner Unternehmen CO2OL, das sich die Aufforstung von gerodeten Flächen in Entwicklungsgebieten zur Aufgabe gemacht hat. Die Strategie ist dabei, den CO2-Ausstoß des Unternehmenssitzes durch entsprechende Baum-Neupflanzungen komplett auszugleichen, so dass die Zentrale fortan völlig CO2-neutral wirtschaftet. Das so neutralisierte Gesamtvolumen an CO2 beträgt etwa 3.000 Tonnen pro Jahr. Für das Aufforstungsprojekt hat sich Congstar brachliegende Flächen in Panama ausgesucht, auf denen nicht nur die Bäume selbst gepflanzt, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Darüber hinaus kündigte Congstar an, zukünftig an der Reduzierung des unternehmenseigenen CO2-Ausstoßes zu arbeiten, so dass unnötige Belastungen für Umwelt bzw. Klima vermieden werden. Insgesamt ein Schritt in die richtige Richtung – man kann nur hoffen, dass weitere Unternehmen in Deutschland diesem bald folgen.
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