Der schweizer Hersteller ImCoSys hat auf der CeBIT 2007 ein Linux-Smartphone mit GPS vorgestellt. Die Ausstattung dieses Smartphones entspricht nicht dem aller neuesten Stand:
- OMAP-730-Prozessor von Texas Instrument mit 200 MHz getacktet
- Bluetooth 1.2
- WLAN wird nur für IEE802.b unterstützt
Wenn man einigen Post im Forum von Golem.de glauben möchte, könnte es daran liegen, dass ImCoSys dieses Smartphone schon auf der CeBIT 2006 vorgestellt hat.
Das Quad-Band-Smartphone hat einen 2,8 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln und kann bis zu 262144 Farben darstellen. Das GPS-Modul arbeitet mit dem üblichen SiRF-III-Chip und
verfügt über eine integrierte Antenne.
Die Maße und das Gewicht sind für ein Smartphone seiner Klasse recht gut, es misst
125 x 64 x 18 mm und wiegt 168 Gramm. Es unterstützt die Datenübertragung per GPRS der Klasse 10, UMTS hat es jedoch nicht.
Ein 64 MB großer SDRAM und ein gleich großer Flash-Speicher stehen in diesem Gerät zur Verfügung. Der Speicher kann über eine SD-Karte erweitert werden. Datenübertragungen zu anderen Geräten sind über die USB- und Bluetooth-Schnittstelle möglich.
Ein Dokumentviewer für Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten ist ebenfalls vorhanden. Der Datenabgleich funktioniert über SyncML für Outlook 2000, XP und 2003.
Emails können über einen Push-Mail-Dienst oder ein POP3-Postfach auf das Smartphone empfangen werden, IMAP wird nicht unterstützt. Des Weiteren gibt es einen WAP-Browser, Java MIDP 2.0 sowie eine Freisprech- und Aufnahmefunktion für Sprachnotizen.
Wann und zu welchem Preis das ImCoSys-Smartphone in die Läden kommt, ist bisher noch nicht bekannt.
[via Golem.de]